Mit bester Empfehlung: Ein Pin-Up-Kalender aus der Kanzlei ihres Vertrauens

 In Aktuelle Urteile

AnwG Köln; Beschluss vom 10.11.2014; 10 EV 490/14

In Ausgabe 3/2015 berichtete ich von erlaubten und unerlaubten Werbemaßnahmen der Rechtsanwälte. Hierzu ist eine Ergänzung unbedingt erforderlich.

Im Grundsatz darf die Anwaltschaft Werbeanzeigen und andere Werbemaßnahmen nutzen, wenn sie dabei stets das Sachlichkeitsgebot im Blick hat. Ein Rechtsanwaltskollege war offensichtlich mit dieser eindeutigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht vertraut. Er verteilte Pin-Up-Kalender an potenzielle Mandanten, was ein anwaltsgerichtliches Verfahren nach sich zog. Der zuständige Kölner Anwaltsgerichtshof ist zu der Feststellung gelangt, dass eine solche Werbemaßnahme plakativ reklamehaft und auf Effekthascherei ausgerichtet ist. Letztendlich verletzt sie klar das anwaltliche Sachlichkeitsgebot.

Dem kann nur zugestimmt werden, Euer Ehren! Unsere Bewertung für diese Werbemaßnahme im besten Facebookdeutsch: #kopfschüttel

Recommended Posts

Start typing and press Enter to search